Zu Beginn betritt eine mit SARS-CoV-2 infizierte, erwachsene Person einen Raum. Der Raum wird entsprechend der verschiedenen Kategorien belĂŒftet (von sehr schlecht bis sehr gut). Es gehen zum gleichen Zeitpunkt die angegebene Anzahl von gesunden Personen ebenfalls in den Raum, oder sie befinden sich beim Betreten der infizierten Person bereits im Raum. Das ist fĂŒr die Virenbelastung im Raum nicht relevant, da diese Personen alle gesund sind und nur die sich einstellende Virenlast entscheidend fĂŒr das vorhergesagte Infektionsrisiko ist, die nur von der infizierten Person ausgeht.

FĂŒr die hier dargestellten Berechnungen wird immer von erwachsenen Personen ausgegangen. Zudem stellen die angegebenen Werte das Infektionsrisiko dar, wenn die AHA Regeln eingehalten werden. Die BerĂŒcksichtigung des Tragens einer Maske basiert allein auf den Untersuchungen des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin . Es wird dabei davon ausgegangen, dass die Maske von der infizierten Person und den gesunden Personen gleichermaßen getragen wird.

Raumvolumen

LĂ€nge in m
Breite in m
Höhe in m
Volumen in m3

Anzahl der erwachsenen Personen im Raum. Eine davon wird als infiziert angenommen.

AktivitÀt

Mund-Nasen-Schutz (MNS) und Tragevariante

BelĂŒftung

Frischluftmenge in m3/h

Produkt aus personenbezogener Frischluftmenge durch BelĂŒftung und der Gesamtzahl anwesender Personen ZusĂ€tzlichen verfĂŒgbare Menge virenfreier Luft (z.B. durch Einsatz von Luftreinigern) Gesamte virenfreie Zuluft

Infektionsrisiko bedeutet in dem hier betrachteten Zusammenhang das individuelle Risiko einer gesunden, erwachsenen Person, an COVID-19 zu erkranken. Es wird auf der linken Seite das Risiko in Prozent und auf der rechten Achse die Personenanzahl dargestellt, die sich sehr wahrscheinlich mit SARS-CoV-2 infizieren wĂŒrden. Diese Anzahl wird aus dem Risiko in % und der Anzahl der gesunden Personen im Raum berechnet.

ErlÀuterungen

Die virenbeladenen Partikel aus den Atemwegen der infizierten Person verteilen sich unmittelbar im gesamten Raum. Diese Annahme kann getroffen werden, weil sich derartige Schwebteilchen in kurzer Zeit (in ein paar Minuten) ĂŒberall im Raum verteilen. In RealitĂ€t schweben die luftgetragenen Partikel (inkl. der anhaftenden Viren) in AbhĂ€ngigkeit der Raumluftströmung sehr unterschiedlich und es entstehen Gebiete, die weniger Virenlast als andere haben.

Die dem Raum zugefĂŒhrte virenfreie Luft vermischt sich unmittelbar mit der Raumluft und verteilt sich im gesamten Raum. Diese Annahme ist sehr vereinfacht. In der RealitĂ€t stellt sich in AbhĂ€ngigkeit von sehr vielen Faktoren eine Raumluftströmung ein, die nicht stabil ist. In dem betrachteten Fall wird davon ausgegangen, dass der Raum durch die verschiedenen EinflĂŒsse ideal durchmischt wird.

Die Berechnungen basieren auf der gemeinsamen Veröffentlichung Predicted Infection Risk for Aerosol Transmission of SARS-CoV-2 von Wissenschaftler:innen der Technischen UniversitĂ€t Berlin, der CharitĂ©, dem Robert-Koch-Institut und einem Gesundheitsamt in Berlin. Die BerĂŒcksichtigung des Tragens einer Maske basiert allein auf den Untersuchungen des Hermann-Rietschel-Instituts der TU Berlin .

Alle Angaben sind ohne GewĂ€hr. FĂŒr die hier dargestellten vorausgesagten Infektionsrisiken wird keine Haftung ĂŒbernommen.